Menschenrechts­kalender

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18.10.2019

1977 - Hanns Martin Schleyer wird von RAF-Mitgliedern ermordet
Am 5. September 1977, im sogenannten Deutschen Herbst, wird Hanns Martin Schleyer, damaliger deutscher Arbeitgeberpräsident, in Köln von RAF-Leuten entführt, um die Freilassung von elf RAF-Mitgliedern zu erzwingen. Schleyers Fahrer und drei Leibwächter werden sofort erschossen. Da sich die Bundesregierung entscheidet, nicht auf die Forderungen der Entführer einzugehen, wird Schleyer am 18. Oktober 1977 durch drei Kopfschüsse getötet. Die Rote Armee Fraktion (RAF) war eine linksextremistische Terrororganisation in der Bundesrepublik Deutschland. Sie verübte 34 Morde, zahlreiche Banküberfälle und Sprengstoffattentate.