Menschenrechts­kalender

 Menschenrechtskalender

2 Einträge gefunden

01.08.2019

1944 - Der letzte Eintrag im Tagebuch der Anne Frank
Annelies Marie Frank (Anne Frank) war ein jüdisches Mädchen, das in Deutschland geboren wurde, aber während des Zweiten Weltkriegs im niederländischen Exil seine Staatsangehörigkeit verlor und kurz vor dem Kriegsende dem nationalsozialistischen Völkermord zum Opfer fiel. Zuvor hatte sie sich mit ihrer Familie in einem Hinterhaus in Amsterdam versteckt gehalten, wo sie ihre Erlebnisse und Gedanken in einem Tagebuch niederschrieb. Anne führte das Tagebuch vom 12. Juni 1942 bis zum 1. August 1944. Nach dem Krieg wurde es von ihrem Vater Otto Frank veröffentlicht und in insgesamt 55 Sprachen übersetzt. Das Tagebuch der Anne Frank gilt heute als einzigartiges menschliches Dokument aus der Zeit des Holocaust und die Autorin als Symbolfigur aller unschuldig Verfolgten.

01.08.2019

2010: Verbot für Streubomben tritt in Kraft
Auf der Konferenz in Dublin wurde am 30. Mai 2008 das Übereinkommen über Streumunition ausgehandelt. Der völkerrechtliche Vertrag tritt am 1. August 2010 in Kraft und verbietet den Einsatz, die Herstellung und die Weitergabe von Streubomben. Streubomben führen durch die große Zahl an Blindgängern auch nach Kriegsende unter der Zivilbevölkerung zu vielen Toten und Verletzten. Mittlerweile wurde der Vertrag von rund 120 Staaten unterzeichnet.