Menschenrechts­kalender

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26.07.2019

1994 - Rechtsradikale schrecken nicht vor Morden zurück
Mindestens 136 (Stand 19.1.2007) Menschen mussten seit dem Mauerfall ihr Leben lassen, weil Rechtsextreme sie oft auf brutalste Weise getötet haben. Die Verbrechen wurden als „Chronik der Gewalt“ auf www.mut-gegen-rechte-gewalt.de von verschiedenen Stellen zusammengetragen und dokumentiert. Die Opfer sind vermeintlich Schwache, Ausländer, Asylbewerber, Obdachlose, Prostituierte, Rentner, Behinderte. Am 26. Juli 1994 wurde der Pole Jan W. von einer Gruppe junger Deutscher in die Berliner Spree getrieben, gewaltsam daran gehindert, ans Ufer zurückzuschwimmen, und ertrank.