Menschenrechts­kalender

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25.06.2019

1876 - Schlacht am "Little Bighorn River"
1874 fand Colonel George A. Custer Gold in den Black Hills. Nachdem die US-Regierung 1875 erfolglos versuchte, die Black Hills von den Lakota-Indianern aufzukaufen, befahl sie, die Lakota in Indianerreservationen umzusiedeln, d. h. aus diesem Gebiet zu verdrängen. In einer groß angelegten Kampagne griffen US-Truppen die Lakota von verschiedenen Richtungen an. Es kam zu einigen heftigen Gefechten. Die wohl bekannteste Schlacht zwischen Indianern und US-Militär, bei der Colonel Custer samt seinem ganzen 215-köpfigen Regiment sein Leben verlor, fand am 25. Juni 1876 statt. Es ging als Schlacht am Little Bighorn River in die Geschichte ein und war das letzte Aufbäumen der noch freien Lakota. Durch gezieltes Töten der Bisons durch die Weißen wurde den Lakota-Indianern die Lebensgrundlage entzogen. Die führenden Häuptlinge des Verteidigungskampfes flohen 1877 nach der Schlacht nach Kanada oder kapitulierten nach mühsamen Rückzugsgefechten aufgrund einer Hungersnot.