Menschenrechts­kalender

 Menschenrechtskalender

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07.01.2019

1894 - Maximilian Kolbe wird geboren
Vor der Zeit der Machtergreifung und noch während der Diktatur Hitlers betrieb er eine rege Missionsarbeit. Er gründete zusammen mit anderen Franziskanern die katholische Organisation Militia Immaculatae (dt.: Soldaten der Unbefleckten), die nach dem Ende des Ersten Weltkriegs ein eigenes Missionszentrum vor den Toren Warschaus erbaute. Sie widmeten sich vornehmlich der Jugend und der Pressearbeit. Am 14. Februar 1941 wurde Kolbe – bereits zum zweiten Mal – festgenommen. Ein Hauptgrund war, dass er in seinem Missionszentrum 2.300 Juden und anderen polnischen und ukrainischen, griechisch-katholischen Flüchtlingen Zuflucht gewährte. Im Jahre 1941 wurde er verhaftet und nach Auschwitz deportiert, wo er für einen Mithäftling in den Hungerbunker ging. Er wurde 1982 von Johannes Paul II. heilig gesprochen.

07.01.2019

1. Weihnachtsfeiertag - Ostkirchen
Am ersten Weihnachtsfeiertag feiern Christen die Geburt Jesu Christi. Nach christlichem Glauben kam an diesem Tag Gott als Mensch auf die Welt, um die Menschheit von ihrer Schuld zu erlösen. Christen zahlreicher (aber nicht aller) orthodoxer Kirchen, etwa der Russisch- und der Serbisch-Orthodoxen Kirche, bestimmen den Termin ihrer religiösen Feste bis heute nach dem julianischen Kalender, der eigentlich schon vor langer Zeit vom genaueren gregorianischen Kalender abgelöst wurde. Sie feiern das Weihnachtsfest deshalb 13 Tage nach dem 25. Dezember. Das orthodoxe Weihnachtsfest beendet eine vierzigtägige Fastenzeit, deshalb ist es ein Tag, an dem in der Familie gut gegessen wird. Geschenke gibt es am orthodoxen Weihnachtsfest aber nicht - das geschieht zu Silvester.